Vesperkirche 2019

Schon heute eine herzliche Einladung zur Vesperkriche 2019 in die Thomaskirche in Kirchheim.

27. Januar bis 10.Februar 2019 heißt es in der Thomaskirche um 12 Uhr wieder "Guten Appetitt".

 

Wir freuen uns, sie als unsere Gäst und Mitarbeiter begüßen zu können.

 

Ihre

Claudia Brendel und Uli Häußermann

Die Hilfe geht weiter

Unter dem Motto „Hilfe muss weitergehen" wird während der Vesperkirchenzeit über die bereits vorhandenen vielseitigen Hilfsangebote in Kirchheim informiert (Städtischer Sozialdienst, Diakonische Bezirksstell…) und eine Zusammenstellung von Mittagstischen in Kirchheim ausgelegt, um weiterhin Begegnungen - wenn auch zu leicht höheren Kosten - zu ermöglichen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei

Uli Häußermann Diakon im Ev. Kirchenbezirk KirchheimTel.: 07021-920 30 30
Claudia BrendelKreisdiakonieverband EsslingenTel.: 0175-973 29 19

 

 

 

Interview mit Frau Gerlinde Kretschmann

-    Wo ist Ihnen die Vesperkirche zum ersten Mal begegnet?
Das ist schon sehr lange her. Eine Freundin aus Stuttgart hat mir davon zum ersten Mal berichtet. Ich war gleich begeistert von dem Projekt und der Idee, die dahinter steht. Zum ersten Mal aktiv habe ich dann bei der Vesperkirche in Ravensburg mitgewirkt. Hier hat sich mein positiver Eindruck bestätigt.

-    Welche Erfahrungen haben Sie mit der Vesperkirche gemacht?
Nur gute. Das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Vesperkirche ist beeindruckend. Sie helfen damit Bedürftigen, armen und kranken Menschen, aber auch Menschen, die einsam und hilflos sind auf ganz praktische Weise. Sie begegnen ihnen mit einer herzlichen Art.

-    Wie kamen Sie dazu, sich für die Vesperkirche zu engagieren?
Ich finde es wichtig, dass diejenigen, denen es gut geht, sich ihrer Verantwortung bewusst werden und der Gesellschaft wieder etwas zurückgeben. Wir nehmen es viel zu oft als selbstverständlich hin, dass wir im Wohlstand leben, aber es gibt eben auch diejenigen in unserer Gesellschaft, deren Lebensweg anders verlaufen ist. Und deshalb werde ich mich auch weiterhin für die Vesperkirchenarbeit einsetzen und sie, soweit es mir möglich ist, aktiv begleiten.

-    Was beeindruckt Sie an der Vesperkirche?
Bedürftigkeit und Armut haben viele Gesichter, das wird mir in der Vesperkirche immer wieder bewusst. Sie drücken sich darin aus, dass das nötige Geld für alltägliche Dinge, wie das Einkaufen von Lebensmitteln und Kleidung, fehlt oder auch darin, dass man nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann. Und gerade diese Menschen finden in den Vesperkirchen nicht nur einen gedeckten Tisch, sondern in Form von Gesprächen, medizinischer Versorgung, kulturellen Angeboten und anderen Aktionen ein persönliches Angenommen sein.


-    Welchen Wert haben Vesperkirchen?
Den Wert von etwas zu messen, ist nicht immer leicht. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass es so etwas wie eine Vesperkirche an noch mehr Orten in Baden-Württemberg geben sollte. Denn die Vesperkirche verbindet, sie ist ein Ort der Begegnung. Verschiedene Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen kommen hier zusammen.


-    Wird es auch in vielen Jahren noch Vesperkirchen geben?
Leider hat uns die Geschichte gelehrt, dass es notleidende Menschen immer gegeben hat und immer geben wird. Deshalb wird es aus meiner Sicht auch in den nächsten Jahrzehnten Vesperkirchen geben und auch geben müssen.

-    Welchen Wunsch haben Sie an die Vesperkirchen? An die Vesperkirche in Kirchheim?
Lassen Sie sich von eventuellen Rückschlägen und Anfeindungen nicht unterkriegen. Machen Sie weiter so und laden Sie die Menschen ein den Vesperkirchengedanken zu unterstützen und zu fördern. Damit tragen Sie dazu bei, dass die Barmherzigkeit und das Miteinander in Kirchheim, ganz im Sinne des Namenspatrons der Martinskirche praktisch gelebt werden.

Die Fragen stellten Claudia Brendel und Uli Häußermann

Vesperkirche Kirchheim, eine Initiative von

Evangelische Kirche Kirchheim Teck